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Das Objektiv

ElsaLeRoy am 5. Februar, 2009

Das ObjektivStandardobjektiv

Die Wahl des Objektivs und die damit verbundene Preisklasse bestimmen Qualität und Leistung der möglichen Abbildung einer Aufnahme. Dabei ist die Auswahl der Objektive unheimlich vielfältig und erscheint häufig unübersichtlich, besonders weil das nötige Hintergrundwissen fehlt.

Hier sollen im Folgenden die wichtigsten technischen Einzelheiten Aufschluss über die richtige Wahl des Objektivs geben.

Was ist eigentlich ein Objektiv?

Das Objektiv hat die Aufgabe ein Bild zu projizieren, das seitenverkehrt auf dem Kopf stehend auf Film oder Bildsensor dargestellt wird. Dies geschieht durch in das Objektiv eingefasste Linsen (Frontlinse, Rücklinse, verschiebbare Linsengruppen, Blendenlamellen, u.a.). Von diesen aus Glas hergestellten Präzisionsteilen können mehr als 15 in einem Objektiv Platz finden.


Brennweite
Häufig ist von Veränderung der
Brennweite die Rede. Viele Nutzer wissen aber überhaupt nicht was sich dahinter verbirgt. Im Grunde ist die Bedeutung im Wort schon enthalten. Demnach geht es um die Entfernung der Linse, die das Licht zum Entzünden eines Gegenstandes bringt. Wir kennen dies von den ersten physikalischen Erfahrungen aus der Kindheit im Experimentieren mit der Lupe, mithilfe derer ein Blatt Papier entzündet werden kann. Je nach Beschaffenheit des Lupenglases (der Linse), Abstand und Winkel, wird das Sonnenlicht auf einen kleinen Punkt gebündelt und erzeugt Hitze und das Blatt Papier entzündet sich. Hier liegt die ethymologische Herkunft der Brennweite.
Die Brennweite des Objektivs ist als eine Größe zu verstehen, die mit dem
Bildwinkel einhergeht.Brennweiteneinstellung

1.)Ein großer Bildwinkel bedeutet eine kurze Brennweite, demnach wird ein Bildausschnitt verkleinert. Bezeichnung des Objektivs: Weitwinkelobjektiv.

2.)Ein kleiner Bildwinkel bedeutet eine große Brennweite, demnach wird eine Bildausschnitt vergrößert. Bezeichnung des Objektivs: Teleobjektiv.

Gemessen wird die Brennweite in mm.

Alle zu 1.) zugerechneten Objektive haben eine Brennweite von < 50mm (14,15,16,17,18,20,24,28,35,45)

Alle zu 2.) zugerechneten Objektive haben eine Brennweite von > 50mm (85, 90, 100, 135, 200, 300, 500)

Objektiv 55mm

Objektive die eine Brennweite von 50mm haben, kommen dem menschlichen Auge, wie es Objekte wahrnimmt, ungefähr gleich. Deswegen bezeichnet man dieses als Normalobjektiv.

Zoomobjektive haben sich erst in letzter Zeit durchgesetzt und ersetzen durch ihre Variabilität eine große Anzahl von Objektiven. Bspw. gibt es Zoomobjektive, die eine Brennweite von 28-500mm anbieten.

Im Inneren des Zoomobjektivs werden in einem raffinierten Mechanismus die Linsen gruppiert und verschoben. Das ist notwendig, da sowohl die Brennweite, als auch die Entfernungseinstellung verändert werden.


Die Kompaktdigitalkameras hingegen, haben ein eingebautes Objektiv, zumeist mit einer digitalen Zoomfunktion, welche eine stufenlose Auswahl der Brennweite anbietet; bessere integrieren einen zusätzlich auswählbaren, einfachen optischen Zoom.

Der digitale Zoom geht über die optische Leistung des Objektivs hinaus, was Qualitätseinbußen zufolge hat, da bei der längsten Brennweiteneinstellung der mittlere Bildausschnitt einfach vergrößert wird. Die Qualitätsminderung drückt sich in Bildunschärfe, groben Pixeln und Verwackeln aus.


Spezialobjektive
Desweitern gibt es eine Reihe Spezialobjektive. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Makro-Objektive: Diese Objektive wurden für Nahaufnahmen konzipiert.

Superteleobjektiv: Eignen sich besonders für die Sportfotografie. Sie arbeiten mit einer langen Brennweite und hoher Lichtstärke.

Super/Ultraweitwinkelobjektiv: Diese Objektive werden ab einem Winkel über 80° so bezeichnet und werden häufig in der Landschafts und Kunstfotografie eingesetzt.

Fischauge-Objektive: Bezeichnen eine Brennweite unter 16 mm abwärts (ab 16 mm erfasst es die diagonalen Ecken in einem Winkel von 180°, was einen starken Verzerrungseffekt zur Folge hat)

Blende
BlendeDie Blende ist eine Vorrichtung in der Kamera, die aus sog. Blendenlamellen besteht und die eintreffende Lichtmenge regelt.

In einer Blendenstufe kann der Wert der Belichtung eingestellt werden. Dieser verdoppelt oder halbiert sich je nach Stufe und regelt die Blendenöffnung und somit die durchzulassende Menge Licht. Sie wird in international tradierten Blendenwerten gemessen: 1:1,0 – 1:1,4 – 1:2,0 – 1:2,8 – 1:4,0 – 1:5,6 – 1:8,0 – 1:11,0 – 1:16,0 – 1.22,0 – 1:32,0. Je kleiner die Zahl hinter der 1: desto größer die Lichtmenge die den Film belichtet. Jede Stufe nach 1:> ist eine Halbierung der Lichtmenge.


Ein Beispiel: Bei Blende 1:4,0 kommt halb soviel Licht durch die Linse wie in Blende 1:2,8. Um den Verlust des Lichtes hier auszugleichen, wählt man eine doppelt so große Belichtungszeit/Verschlusszeit.

Die Blendenöffnung kontrolliert gemeinsam mit der Verschlusszeit (Belichtungszeit) das auf den Film/Sensor treffende Licht. Die Belichtungs-/Verschlusszeit bezeichnet die Zeit während der Belichtung und wird ebenso wie die Blendenstufen verdoppelt oder halbiert. Sie wird in den Werten1/ 4 1/ 5 1/ 6, 1/ 8, 1/ 10, 1/ 13, 1/ 15, 1/20, 1/ 25, 1/ 30, 1/ 40, 1 / 50, 1/60, 1/ 80, 1/100, 1/125; 1/ 160, 1/ 200, 1/250 1/ 320, 1/400 1/500, 1/ 640, 1/ 800, 1/ 1000, 1/1250, 1/ 1600, 1/ 2000 1/2500, 1/ 3200, 1/ 4000 gemessen.

Tipp: Nehmen Sie keine Verschlusszeit, die länger ist als ihre Brennweite, da ihre Aufnahmen zumeist verwackeln. Bsp: Brennweite 100 = 1/<100


Lichtstärke
Bezeichnet das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen Durchmesser und der Brennweite eines Objektivs.

Der Vorteil der digitalen Kameras liegt auch in Nutzbarkeit nahezu jeder Lichtquelle. Dort wo Film basierte Kameras mit künstlichen Licht Probleme bereiteten, schafft die digitale Technologie durch ihren automatischen Weißabgleich Farbstiche auszugleichen.

ISO

Die International Standards Organisation bezeichnet eine Maßeinheit für die Empfindlichkeit eines Films, bzw des Sensors. Sie kennen diese Werte noch von den herkömmlichen Filmen, die man gewöhnlich zwischen ISO 100 oder 200 kaufte. Je größer die ISO Einheit, desto lichtempfindlicher ist der Film/Sensor.

Tipp:

ISO 100/200: sonnig, hell, im Freien

ISO 400/800: bedeckter Himmel, Dämmerung, abends

ISO 1600: nachts, im Inneren (schlecht beleuchtete, dunkle Räume)

Schärfentiefe
Die Wahl der Brennweite und der Perspektive beeinflusst die sog. Schärfentiefe. Die Schärfentiefe beschreibt den Bereich eines Bildes, der scharf gestellt wird. Ein großer Bildauschnitt hat immer auch eine große Schärfentiefe.

Eine kürzer gewählte Brennweite vergrößert also die Schärfentiefe und umgekehrt verkleinert sie sich bei größerer Brennweite.

Auch die Blendeneinstellung hat auf die Schärfentiefe besonders in der digitalen Fotografie großen Einfluss: Eine kurze Brennweite, kombiniert mit einer kleinen Blendenöffnung erzeugt eine größere Schärfentiefe.

Häufig wird zudem angenommen, dass der Bildwinkel entscheidend für die zu erzeugende Schärfentiefe sei, dies ist hingegen ein Trugschluss: Die genannten entscheidenden Faktoren sind die Entfernung, die Brennweite und die Blendeneinstellung.

Tipp: Um ihre Kamera besser kennen zu lernen, empfiehlt es sich, mit der Schärfentiefe experimentierend zu spielen. Gerade eine geringe Schärfentiefe, lässt Objekte aus ihrem Hintergrund oder Vordergrund treten.


Weißabgleich
Der Weißabgleich ist heutzutage in den digitalen Kameramodellen automatisch integriert. Häufig wird aber gerade dadurch seine Wichtigkeit unterschätzt. Der Weißabgleich regelt bei unterschiedlichen äußerlichen Lichtverhältnissen
die Farbwiedergabe, der abzubildenden Bildausschnitts.

Die ‘Farben’ werden in der Fotografie in Temperaturen gemessen, und zwar in der amerikanischen Einheit Kelvin (0 Kelvin (K) = ca. -273° C), die von sehr rot (1000 K) bis sehr blau (15000 K) reichen.

Der Wechsel bspw. von einem Raum, dessen einziges Licht durch eine normale Glühbirne erzeugt wird, nach draußen, in das Tageslicht eines bedeckten Himmels, kommt einem Wechsel von 2800 K hinzu 7000 K gleich. Die Kamera ist mithilfe eines Sensors darauf eingestellt, diese Farb- bzw. Temperaturunterschiede zu kompensieren. Dies wird als automatischer Weißabgleich beschrieben.

Zusammenfassung wichtiger Etappen der Farben/Licht/Temperatur:

1000   K Kerze/rot++++
2800   K Glühbirne/rot+++
3000   K Halogenlampe/rot++
3200   K Morgen/Abenddämmerung/rot+
5000   K Klarer Himmel/Tag/blau+
7000   K Wolkenbehangener Himmel/Tag/blau++
8000   K Wolken+Nebel/Tag/blau++
10000 K Blauer Himmel/Tag/blau+++
12000 K Schatten+Licht/Tag/blau++++
15000 K Gebirge/blauer Himmel/Tag/blau+++++

Manueller Weißabgleich
Bessere Kameras bieten die Möglichkeit den Weißabgleich selbst zu steuern. Dies bietet sich bei außergewöhnlichen Anforderungen an das Bild und die damit verbundenen Farbwiedergabe an. Gerade im Bereich der Kunstlichtbeleuchtung, macht der automatische Weißabgleich häufig Probleme: Farben kommen dann unzufriedenstellend rüber. In diesem Fall (vorausgesetzt das Kameramodell bietet diese Möglichkeit) stellt man entweder in den Modus “Kunstlicht” oder man macht den Weißabgleich
manuell. Dies geschieht im einfachsten Fall mit einem Blatt weißen Papier bei dem am Aufnahmeort herrschenden Licht. Innerhalb des Blattes wird der Bildausschnitt gewählt und im Modus “manueller Weißabgleich” die Kamera auf die in diesem Moment herrschenden Lichtverhältnisse “geeicht”.


Tipp: Nutzen sie ihre Digitalkamera als visuellen Notizzettel. Fotografieren sie das, was sie umständig aufschreiben müssten: Informationen (bspw. zu Sehenswürdigkeiten), Telefonnummern, Öffnungszeiten, etc. Die Kamera kann so zu einer Gedankenstütze und zu einem kreativen Antrieb werden. Gerade die scheinbar unendliche Produzierbarkeit durch das sehr große Speicherinventar der digitalen Kameras schreit nahezu danach.

Vergleiche analoger und digitaler Geräte offenbaren zunächst die scheinbare Trägheit der Digitalkameras im Gegensatz zu ihren analogen Vorgängern. Letztere müssen nicht erst eine Software hochfahren, um betriebsbereit zu sein, zudem ist auch keine Auslöseverzögerung zu bemängeln – ein häufiges Defizit der durchschnittlichen, kompakten Digitalkameras. Bessere Modelle digitaler Kameras haben gerade auf diesem Gebiet nachgeholt, digitale Spiegelreflexkameras werben gerade mit einer schnellen (“in drei Sekunden”) Einsatzbereitschaft. Teure Profikameras haben mittlerweile dieselbe Reaktionszeit wie analoge.


LCD-Monitor/Messsucher
Mit der Durchsetzung des digitalen Mediums haben sich auch die LCD-Monitore etabliert, ein kleiner Bildschirm, der das durch den Sucher der Kamera eingefangene Bild digital und “live” darstellt. Nachteilig wirkt sich der Monitor auf die Stabilität der Kamera aus, denn sie muss vom Gesicht und Körper weg gehalten werden. Die klassische Sucherfunktion (Messsucher) – das Auswählen des Bildausschnitts durch den Sucher – verlangt, die Kamera vor das Auge zu halten, was eben eine höhere Stabilität beinhaltet. Die Sichtverhältnisse sind hingegen eingeschränkter im Vergleich zum LCD Monitor. Gleichzeitig ist der LCD Monitor einer der meist Strom verbrauchenden Komponenten von digitalen Kameras.

Spiegelreflexkameras – ob mit oder ohne LCD-Monitor – lassen sich hingegen leichter Stabilisieren, da sie mit dem größeren Objektiv eine weitere Griffstelle anbieten.
Viele Nutzer
halten ihre Kamera schlicht falsch, was schade ist, da durch das Beachten einiger weniger Regeln, bessere Fotos erzielt werden können, zumal die Anzahl der verwackelten und unscharfen Aufnahmen deutlich zurückgeht.


Praktische Tipps – Das richtige Halten der Kamera

1. Die Spiegelreflexkamera sollte ihren Gewichtsschwerpunkt auf der linken Hand haben, während sie den Fokusring des unterhalb umschließen. Die rechte Hand stabilisiert und führt die Kamera zugleich. Der Zeigefinger der rechten Hand sollte auf dem Auslöser liegen, während der Daumen die Kamera von hinten und die drei verbleibenden Finger sie von vorne umschließen.

2. Nutzer von digitalen Kompaktkameras, die fast ausschließlich mit dem LCD-Monitor arbeiten, sollten unbedingt darauf achten, die Kamera nicht zu weit vom Körper, bestenfalls vor das Gesicht, zu halten (ca. 30 Zentimeter). Dabei ist es hilfreich die Ellenbogen an den Körper anzulehnen, da somit mehr Stabilität erreicht wird.

3. Nicht immer hat man ein Stativ zur Hand, welches aber für bestimmte Aufnahmen (bei Teleobjektiven und langen Brennweiteneinstellungen) vorteilhaft ist. Hier kann das richtiges Anlegen, Abstützen und Positionieren der Kamera ganz einfach Abhilfe leisten. Hierfür eignet sich ein kompaktes Element, an das man sich mit dem Körper (Arm, Schulter) und der Kamera in beiden Händen anlehnen kann. Die Stabilität ist sichtbar heraufgesetzt im Gegensatz zum einfachen Schießen aus der Hand. Die Arme eignen sich auch im Hocken, durch Abstützen des Ellenbogens auf dem angewinkelten Knie und haben den schnellen Effekt eines Stativs.

Aufnahmen bei Nacht sollten hingegen immer von einem Stativ aufgenommen werden.

4. Von Vorteil ist zudem, die Funktionen seiner Kamera zu kennen. Nicht nur technisch sondern auch in deren Handhabung. Wo befindet sich welche Funktion? Versuchen Sie ihre Kamera auch im Dunkeln ohne Licht bedienen zu können, es wird Ihnen das unkomplizierte und spontane Fotografieren erleichtern. Sie können dies ganz einfach üben, wie ein Fußballspieler, der in einer Trainingseinheit 100 Flanken von rechts schlägt. Dann wissen sie automatisch wo bspw. bei einem Umschaltring, welche Funktion liegt.

5. Auch wenn sich dies übertrieben anhören sollte, versuchen Sie einmal während des Fotografierens auf ihre Atmung zu achten. Sie werden es nicht für möglich halten, was das Ein- und Ausatmen für Bewegung am gesamten Körper auslöst und somit in die Bewegung der Kamera übertragen wird.


Diese recht überschaubaren und leicht umzusetzenden Tipps werden die Qualität ihrer Bilder steigern. Je nach Modell ihrer Kamera und persönlichen Vorlieben, wird sich natürlich das Handling ihrer Kamera verändern. Die Grundvoraussetzung für das Fotografieren, die Stabilität, ist nun gegeben.

Digital vs. Analog

ElsaLeRoy am 5. Februar, 2009

StandardobjektivDie Fotografie hat sich im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert entscheidend verändert. Die Digitalisierung des Mediums Film hat neues Interesse geweckt und einen Ansturm auf die technischen Geräte nach sich gezogen. Noch nie wurden in der Geschichte der Menschheit so viele Fotos wie heute gemacht.

Geknipst wird wie immer, der Mechanismus hat sich hingegen verändert. Heute muss kein Film mehr per Hand weitergedreht oder das belichtete Filmmaterial vorsichtig gewechselt werden. Sechsunddreißig Bilder erscheinen in Zeiten von bis zu 10 Gigabyte großen Speichermedien für die digitalen Bilder nahezu niedlich.

Das Prinzip herkömmlicher und digitaler Fotografie ist dabei das gleiche. Beide speichern optische Informationen auf einem lichtempfindlichen Medium. Die Emulsion chemischer Veränderungen, die bei der Technik der herkömmlichen Fotografie einen Bildausschnitt verewigt, steht einem in der Digitalfotografie benutzen CCD-Sensor gegenüber.

CCD-Sensor

Der Sensor wandelt das durch die Kamera eingefangene Licht in eine elektrische Ladung um. Mithilfe in einer Gitterstruktur angeordneter lichtempfindlicher Zellen (rot, blau, grün) gelingt es die auftreffenden Lichtmengen in elektrische Ladung umzuwandeln. Im Gegensatz zur Fotofilmkamera finden die drei elementaren Schritte der Information, der Entwicklung und des Speicherns in der Kamera statt. Die Entwicklung des ‘Films’ ist ein sog. Quantifizierungsprozess, d.h. jedes elektrische Signal, das aus der Zelle gesendet wird, bekommt einen Zahlenwert, welcher bspw. auch Licht- und Farbwerte beinhaltet. Dies ist für die Darstellung des Bildes durch den Kameraprozessor notwendig, welcher diese Zahlen versteht und die digitalen Informationen als Bild darstellen kann. Die Exaktheit des Rechenvorgangs ist dabei entscheidend für die Bildqualität.

Der letzte Schritt ist das Speichern der Informationen, was auf einem Kamera eigenen Speichermedium geschieht (bspw. CompactFlash, SmartMedia, MicroDrive, MemoryStick,SD-Speicherkarten). Dabei werden die Informationen zuvor im Arbeitsspeicher (RAM) zwischengespeichert. Je schneller dieser Speicher arbeitet, desto besser die Kamera und umso weniger lang dauert die Weiterverabeitung.

Analog und digital

Die technische Entwicklung der digitalen Kameras ist mittlerweile so fortschrittlich und die Nachfrage danach so groß, dass sogar die fortschrittlichsten und anwendungsfreundlichsten Kamerakonstruktionen – die digitalen Spiegelreflexkameras – für den privaten Einsatz finanzierbar sind. SpiegelreflexkameraAllen Kritikern des digitalen Mediums zum Trotz, vereint die Technik vielmehr Altes und Neues, als dass von einem Untergang des konventionellen Fotografierens gesprochen werden kann. Die Praxis wurde wiederbelebt und hat vielen Menschen neuen (kreativen) Zugang zur Fotografie ermöglicht.

Alle, die immer noch der konventionellen Fotografie vertrauen, finden den passenden Alurahmen im Spezialshop.

Digitale Welten

Wieviele Pixel braucht ein Mensch? Diese Frage stellt sich kaum noch jemand. Die rasend wachsende Branche der Digitalfotografie lässt Pixel in die Höhe schnellen und Preise purzeln. Dass die weiteren Millionen, die an Megapixeln in jedem Nachfolgemodell aus dem Anwender aber noch lange keinen Profi macht ist leider zu wenig offensichtlich.

An dieser Stelle sollen mit der Rubrik Fotografieren. Wertvolle Tipps für Anfänger die wichtigsten Grundlagen der (Digital)fotografie nahe gelegt werden. Damit wird die Kenntnis im Umgang mit der eigenen Digicam, ob teuer oder billig, verbessert und ein Gefühl über das „drauflosknipsen“ hinaus für die Fotografie und das Werkzeug Kamera entstehen. Millionen Hobbyfotografen, die tagtäglich knipsen, haben nämlich keinen blassen Schimmer, was ihnen alles entgeht, durch Mangel an Kenntnis.

Die in diesem Blog präsentierten kurzen Einführungen, Hintergrundinformationen, wertvollen Tipps, technischen Know-hows, einfachen Regeln, werden zwar keinen Profi aus den Amateuren machen, aber es soll erreicht werden, dass das Potential, welches in einer Digitalkamera steckt erkannt und genutzt wird.

Denn Fotografie ist viel mehr als einfach nur auf den Auslöser zu drücken.

Eine kurze Vorbereitung erleichtert das Antizipieren der richtigen Bildausschnitte, die dann gerade in der Nachbereitung, der Belichtung und der Rahmung der Werke, Zeit sparen und besserer Resultate liefern.

In Regelmäßigkeit werden hier Informationen rund um das Fotografieren aktualisiert um das Interesse über das Knipsen hinaus zu wecken und durch die gewonnenen Kenntnisse zwangsläufig bessere Resultate zu erzielen. Denn eine Kamera kann Spiel- und Werkzeug zu gleich sein.

Falls Sie Anregungen und Fragen haben, werden wir uns bemühen, darauf einzugehen oder diese für die Artikel in Betracht ziehen.